KEELE am 28.9.19 im Tiko Erfurt

Boombatze EntertainmentROCK * N * ROLL ~ SCHNAPS ~ JOCKEYS & 7zoller.de proudly present:

KEELE [Postpunk, Rookie Records]

support: BOB ROSS EFFEKT [Würzburg]

Samstag 28.9.2019 | Doors 20Uhr Start 21Uhr | Café Tiko(lor)

TICKETS sichern!

Promo http://bit.ly/keele19

Hamburger Postpunk: Ernsthaftigkeit ohne Krampf, Fragen ohne Besserwisserei, Haltung ohne Moralin

Das Dorf hat, wie es scheint, oft wundersam inspirierende Wirkung auf die Kreativität Heranwachender, wie uns nicht nur Rocko Schamoni seit Jahren glaubhaft versichert. In einer norddeutschen flachen Pampa nicht allzu weit von Hamburg entfernt verbrachten Fabian, Patrick, Frederik, Alexander und Malte – oder wie sich untereinander liebevoll nennen: Fabi, Paddy, Fredi, A(a)li und Malte (nicht Malti!) – als Freunde ihre Kindheit und Jugend. Erst auf dem Bolzplatz, später zwischen Bolzplatz, Cola-Korn und ihrem ersten Proberaum, war letzterer doch die einzige Alternative zur Scheunendisko. 

Musik machen die fünf Freunde schon seit einigen Jahren. Anfang 2016 wird aus dem Quintett vorübergehend ein Quartett: als Alex nach Kanada geht und seinen Freunden Fotos von seiner ersten Station in Toronto, der Keele Street, schickt, gibt er der Band ganz ungeplant ihren Namen. 

Musikalisch geprägt als myspace-Generation vom Sound der US-Hardcore/Punk/Emo- Szene, entdecken Keele später ihr Faible für deutsche Bands wie Tomte, Kettcar, Escapado, Captain Planet, Muff Potter oder Herrenmagazin, die sie bis heute inspirieren. Irgendwo zwischen Alternative und Punk arbeiten Keele an ihren Songs, wenn sie sich fürs Wochenende irgendwo auf dem Land vergraben. Noch nie entstand ein Titel in einem klassischen Proberaum-Jam. Irgendwie Denker. Tüftler. Köpfe. Landeier. Darauf einen Cola-Korn. 

Keele – Nullpunkt
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GRADE 2 am 9.11.19 im Museumskeller Erfurt

Grade 2 | UK
Grade 2 | UK

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GRADE 2
[Hellcat / Epitaph | Isle of Wright/UK]

Samstag 9.11.2019 | Doors 19Uhr | Start 20Uhr | Museumskeller Erfurt

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Presskit zum download! http://bit.ly/golightly19

Wenn Tim Armstrong [Rancid] & Kevin Bivona [The Interrupters] da was aufnehmen, produzieren & mixen, sollte da eigentlich was gescheites raus kommen. Und es hat sofort geknallt, das neue Album „Graveyard Island“ ist ein catchy Streetpunk-Monster geworden. Von Lars Frederiksen entdeckt, hatte der nichts besseres zu tun, als deren Musikvideos seinem Kumpan Tim Armstrong zuzuspielen & der biss sofort an.

Grade 2 – “Graveyard Island”

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HOLLY GOLIGHTLY & BAND am 29.11.19 im Museumskeller Erfurt

HOLLY GOLIGHTLY & BAND am 29.11.19 im Museumskeller Erfurt
HOLLY GOLIGHTLY & BAND am 29.11.19 im Museumskeller Erfurt

Boombatze Entertainment & 7zoller.de proudly present:

HOLLY GOLIGHTLY & BAND
[Damaged Goods | UK]

Freitag 29.11.2019 | Doors 19Uhr | Start 20Uhr | Museumskeller Erfurt

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Presskit zum download! http://bit.ly/golightly19

Vor 14 Jahren hatte ich es schon einmal geschafft, die wunderbare Holly Golightly nach Erfurt zu holen. Kinder, die da gezeugt wurden, sind schon fast erwachsen! Höchste Zeit, dass sie wieder in die Puffbohnenmetropole kommt und mich verzaubert, weil ich bin Fan!

Gern freu ich mich über viele Gäste, die das mit mir zusammen genießen! Es wird göttlich!

Ja, sie heißt tatsächlich so (ihre Mutter war begeistert von Truman Capotes „Breakfast at Tiffany’s“ und taufte sie auf den Namen der Protagonistin des Romans) und ihre Karriere begann sie in der von BILLY CHILDISH ins Leben gerufenen All-Girl-Band THEE HEADCOATEES, bevor dann im Jahr 1995 ihr erstes eigenes Album erschien (dem inzwischen zirka 14 weitere folgten), mit dem sie sich eine weltweite Fangemeinde erspielte – zu der etwa auch JIM JARMUSCH (der in seinem Film „Broken Flowers“ einen Song von ihr als musikalisches Hauptthema einsetzte) und JACK WHITE (der zusammen mit ihr ein Duett für die WHITE STRIPES einsang) gehören.

Mittlerweile in den USA lebend und auch mit dem Blues-Americana-Duo THE BROKEOFFS aktiv, veröffentlichte sie 2015 ein neues Werk, das wieder mit ihrer britischen Backing-Band eingespielt wurde: „Slowtown Now!“ präsentierte uns erneut höchst charmanten 60’s-Garage-Pop-Beat, geprägt von Twang-Gitarren sowie Anspielungen an die Girl-Groups der 1960er Jahre und darüber hinaus beeinflusst auch von Folk, frühem elektrischen Blues und Country – stets mit einem lässigen Unterton in der Stimme und einem gefühlten Fingerschnippen erinnert die sympathische „Garage-Diva“ an Vorbilder wie NANCY SINATRA, PEGGY LEE sowie PATSY CLINE, ohne dabei je „Retro“ zu sein.

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OIDORNO am 1.10.19 im Tiko Erfurt

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OIDORNO [Diskurs Oi, Oidiolith Records]

support: HINTERM GOLFPLATZ LINKS [Punkrock | HH]

Dienstag 1.10.2019 | Doors 20Uhr Start 21Uhr | Café Tiko(lor)

TICKETS sichern!

Hardtickets gibt es wahrscheinlich ab 26.8.19 im Tiko selbst.

Promo http://bit.ly/oidorno19

Oidorno sollte sich endlich eingestehen:

Musik machen war nie so ihre Stärke. In Bier waren und sind sie besser. Kann daran liegen, dass sie das eine mehr geübt haben als das andere. Um vor ihrem Ende ihre Fähigkeiten nochmal unter Beweis zu stellen, haben sie für euch was vorbereitet.

“außer Tresen nix gewesen”

Laut.de:

Was macht qualitativ hochwertigen Oi!-Punk aus? Auf diese Frage haben die vier Bierliebhaber der Hamburger Formation Oidorno zwar keine Antwort, aber vielleicht stellt gerade diese Ratlosigkeit das in Gerstensaft aufgeweichte Gütesiegel ihrer drei Akkorde dar.

Schon der Stenkelfelder Schlagerbarde Ralph Sögel sagte einst: “Mit einem guten Lied ist es wie mit einem guten Bier. Für beides braucht man in etwa sieben Minuten.” Gute Lieder über Bier stehen bei Oidorno ganz oben auf der Agenda. So lässt sich dann auch die Frage nach gutem Oi!-Punk klären.

2015 nimmt die Bandgeschichte ihren lauschigen Anfang, als sich Sänger ToiBoi, die Gitarristen Eimerotter und Penny, Bassist DocD und Schlagzeuger Beershe an einem Lagerfeuer zusammenfinden und dort Oidorno gründen. Knisternde Lagerfeuerromantik bringt häufig bemühte Oasis-Cover hervor, doch die fünf einigen sich mit Oi! auf eine der raubeinigsten Formen des Punks. Was in England Anfang der achtziger Jahre als Antwort auf die Kommerzialisierung des Punkrocks entstanden war, mündet 40 Jahre später in bellende Sauf-Hymnen aus der Hansestadt.

Kurz nach der Gründung muss sich Eimerotter aus der Band verabschieden, da er sein Gitarrenspiel nur im Sitzen beherrscht, was nicht so richtig zur ekstatischen Bühnenpräsenz der Punks passen mag. Das Quartett macht sich auf die Suche nach einem Plattenvertrag und entdeckt dabei eine neue Erfolgsmethode. Sich mit einem Demotape bei der A&R-Abteilung eines Labels anbiedern? Wie langweilig! Stattdessen schießen sich Oidorno mit dem Song “Oiverräter” auf den Chef der Hamburger Plattenfirma Audiolith ein: “Techno-Yuppies keinen Meter / Lars Lewerenz – Oiverräter!”, heißt es in dem bissigen Track. Lewerenz beweist Humor und nimmt Oidorno unter Vertrag.

Das Kalkül der Truppe geht auf: “Anruf, Unterschrift, Kohle kassieren”, so beschreiben Oidorno den Start bei Audiolith, wo 2018 ihr Debüt “Oi! The EP” erscheint. Neben dem Anti-Lewerenz-Song steht darauf vor allem die größte Oi-Tugend überhaupt im Fokus: Alkoholkonsum.

Bier bleibt dabei das favorisierte Mittel zur Vernebelung, was Oidorno in Songs wie “Halt Die Fresse Ich Will Saufen” unterstreichen. Pils stellt für sie das reinste Wundermittel dar, das nach eigener Aussage auch hervorragend gegen den Kater helfen soll. Solche Loblieder präsentieren sie als rohe Punk-Knüppel, die den grobschlächtigen Charme aus der Pionierzeit dieses Genres in die Gegenwart verfrachten.

2019 verlässt DocD die Band, um sich ausschließlich mit Büchern befassen zu können, und wird von Neuzugang TilliPromilli ersetzt. In neuer Besetzung erscheint die zweite EP “Le Roi C’est Moi”, auf der sich Oidorno natürlich erneut dem Trinken zuwenden, aber auch soziale Probleme wie Arbeitslosigkeit und Glücksspielsucht ironisch kommentieren. Die Band behauptet zwar selbst, komplett ohne Ironie auszukommen, was aber ebenfalls mit einem dicken Augenzwinkern aufgefasst werden sollte.

So wohl auch die Pläne für das erste Oidorno-Album in voller Länge. Beide bisher erschienenen EPs will die Band dafür als “Best Of” auf eine Scheibe pressen. Da muss nur noch Labelchef Lawerenz mitmachen und seinen Schmäh-Song weiter als gut gemeinten Seitenhieb verstehen. “Der glaubt immer noch, dass das ein Witz war”, erklären Oidorno und lachen sich ins Fäustchen. Loift bei denen.

Oidorno – Aufs Maul (feat. Destroy Degenhardt)
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Thank you JAYA THE CAT!

Danke an Klois Photography für die tollen Bilder!

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JAYA THE CAT am 16.8.19 im Tiko Erfurt [Ausverkauft!]

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Jaya the Cat [Reggae, Ska, Punkrock | USA/NL]

Vielen Dank, das Konzert ist ausverkauft!

Freitag 16.8.2019 | Doors 20Uhr Start 21Uhr | Café Tiko(lor)

Promo http://bit.ly/Jaya19

Roots-Reggae, Ska, Punkrock: Die drei Hauptzutaten des Cocktails, den Jaya The Cat auch auf ihrem 2017 Album „A Good Day For The Damned“ zusammenmischen, rufen normalerweise eher Bilder von sonnigen Stränden, der coolen Lockerheit Kaliforniens oder zumindest dem schwülen Dunst Floridas vor das geistige Auge. Umso erstaunlicher, dass die Band um Mastermind und Frontmann Geoff Lagadec und Schlagzeuger David Germain ihren Ursprung im klimatisch eher milden Boston hat. Dass Jaya The Cat sich hingegen 2003 die europäische Metropole Amsterdam als neues Hauptquartier aussuchen und ihre cremige Sound-Mische von dort aus auf bislang vier Alben an das Partyvolk bringen, passt so gut zusammen wie Piña Colada und karibische Sonne.

Dabei sollte man allerdings nicht meinen, dass sich die Band allzu stark von dem zurückgelehnten Flair der holländischen Hauptstadt hat inspirieren lassen. Denn wer eine vergleichbar explosive, wandlungsfähige und dynamische Live-Band aus dem Skapunk-Sektor sucht, sollte eine Lupe im Gepäck haben – hunderte von Shows zwischen ausverkauften Headliner-Touren, Support-Slots für Bands wie die Beatsteaks, Less Than Jake oder Sublime und prestigeträchtigen Festivalauftritten auf dem Ruhrpott Rodeo, dem Pukkelpop und dem Lowlands sind Beweis genug für die musikalische Feuerkraft des Quartetts.

Auf dem Nachfolger zum 2012 erschienenen, programmatisch betitelten „The New International Sound Of Hedonism“ zeigen sich Jaya The Cat nicht nur sommerlich smooth, sondern auch mit klarer Kante und politisch motiviert. Die wechselnden Anteile aus krachigem Punkrock, rootsigen Classic-Reggae-Licks und energetischem Ska auf dem innerhalb nur eines Monats in Berlin aufgenommenen Album ergänzen Lagadec und seine Partygemeinde um Versatzstücke aus Blues, Soul, Dub, Dancehall und HipHop. Hauptsache das Ergebnis ist laut, hat Drive und macht auf jeder Party eine gut groovende Figur. Mit ihrer stilistischen Vielgliedrigkeit schaffen es die Wahl-Holländer letztlich auch, ewige Nörgler und Genre-Puristen mindestens zum Mitwippen zu bewegen – wenn nicht sogar zum ausgelassenen Skanking oder Runden drehen im Pit. Herzschmerz, Liebe, Politik, Irrsinn, Optimismus: „A Good Day For The Damned“ hat alles, was man sich von einer treibenden, bewegenden Skapunk-Platte wünschen könnte.

Jaya the Cat – Amsterdam (Official Video)
Jaya The Cat – Sweet Eurotrash (Official Video)
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